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Sonntag, 14. August 2011

Die Seesterngeschichte

Bei der unten erwähnten Aktion für die Krebskranken Kinder hat eine Frau ganz viele Seesterne gestrickt. Die haben mich an diese Geschichte hier erinnert:

Einmal ging ein Mann am Strand spazieren. Die Sonne schien und es war ein wunderbarer Tag. In der Ferne konnte er ein kleines Mädchen sehen, das ständig zwischen der Wasserkante und dem Strand hin- und her ging. Immer wieder: Hin und zurück.

Als der Mann näher kam sah er, dass hunderte von Seesternen durch die Flut an den Strand gespült worden waren, wo sie nun im Sand lagen und zu sterben drohten. Nun konnte der Mann auch sehen, was das kleine Mädchen tat: es hob die Seesterne auf und warf sie zurück ins Meer. Aber es waren viel zu viele. Sie alle wieder ins Meer zu werfen schien eine unlösbare Aufgabe zu sein.

Der Mann ging zu dem kleinen Mädchen und sagte: "Du musst verrückt sein! Das sind mehr als tausend Meilen Strand, die mit Seesternen bedeckt sind. Was für einen Unterschied können deine Bemühungen da machen?"

Das kleine Mädchen beugte sich nach unten, hob einen Seestern auf, ging zur Wasserkante und warf den Seestern zurück ins Meer. Dann drehte sie sich zu dem Mann um und sagte: "Es macht auf jeden Fall einen Unterschied für den hier!"

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag.

1 Kommentar:

  1. Das ist eine schöne Geschichte - es lohnt sich, nicht nur auf das große Ganze zu sehen, weil es unlösbar scheint, Dinge zu verändern, sondern im Kleinen anzufangen, weil auch dabei Steine ins Rollen gebracht werden.
    Liebe Grüße
    Susie

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