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Freitag, 23. Dezember 2011

Der Traum

Ich lag und schlief; da träumte mir
ein wunderschöner Traum:
Es stand auf unserm Tisch vor mir
ein hoher Weihnachtsbaum.

Und bunte Lichter ohne Zahl,
die brannten ringsumher;
die Zweige waren allzumal
von goldnen Äpfeln schwer,

Und Zuckerpuppen hingen dran;
das war mal eine Pracht!
Da gab’s, was ich nur wünschen kann
und was mir Freude macht.

Und als ich nach dem Baume sah
und ganz verwundert stand,
nach einem Apfel griff ich da,
und alles, alles schwand.

Da wacht ich auf aus meinem Traum,
und dunkel war’s um mich.
Du lieber, schöner Weihnachtsbaum,
sag an, wo find ich dich?

Da war es just, als rief er mich:
"Du darfst nur artig sein;
dann steh ich wiederum vor dir;
jetzt aber schlaf nur ein!

Und wenn du folgst und artig bist,
dann ist erfüllt dein Traum,
dann bringet dir der heilige Christ
den schönsten Weihnachtsbaum."


(Dieses Weihnachtsgedicht verfasste 
August H. Hoffmann von Fallersleben 1798 - 1874)

In diesem Sinne wünsche ich euch einen Traum von Weihnachten :-)

Kommentare:

  1. Ich wünsche dir und deinen Lieben auch wunderschöne Weihnachten! Ein paar ruhige Tage zum geniessen und wohlfühlen!

    Liebe Grüße nima

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  2. Wir wünschen dir und deiner Familie ein wunderschönes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage.
    Liebe Grüße von Emma, Lotte und Frauchen

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  3. Liebe Sabine
    Das ist ein schönes Gedicht!
    Ich wünsche dir auch schöne Festtage!
    Ganz liebe Grüsse maggy

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  4. Danke - auch für dich wunderschöne Weihnachten.
    ♥liche Grüße
    Bine

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