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Dienstag, 19. November 2013

Das Herz so schwer


Nachdem unser Paulchen die letzten Wochen immer mehr abgenommen hat (anfangs dachten wir noch es läge an der Zahnwurzelentzündung die er vor Kurzem durchstanden hat) haben wir ihm Blut abnehmen lassen. Die Blutwerte waren leider alles andere als gut und der darauf folgende Ultraschall zeigte eine so stark vergrößerte Milz, dass diese fast den ganzen Bauchraum einnimmt. Die Entfernung der Milz hätte evtl. eine kurzfristige Verbesserung gebracht - allerdings war eine OP bei diesem Blutbild unmöglich - zu 99,9% wäre Paulchen von der OP nicht mehr erwacht und er hätte auf keinen Fall die Kraft sich von dieser OP zu erholen. Vermutlich ist es Blutkrebs, aber welchen Namen diese Krankheit auch trägt, wir sind machtlos und können nichts mehr dagegen tun. Noch geht es dem lieben Kerl so gut, dass er nicht leidet (sagt der Tierarzt). Wir genießen die vielleicht letzten Tage mit ihm - Wochen werden es wohl leider nicht mehr, aber wer weiß das schon genau. Wichtig ist uns, dass er nicht leiden muss und wir hoffen sehr, dass wir den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen, oder dass Paul einfach ganz friedlich von alleine einschlafen darf. Auch wenn man als Tierhalter weiß, dass einem eines Tages so ein Abschied bevorsteht, es trifft einem doch volle Breitseite. Ich habe tagelang fast nur geheult, auch wegen dieser Machtlosigkeit nichts gegen diese heimtückische Krankheit tun zu können. Jetzt geht es soweit, denn Paul soll keine Trauerklöße, sondern ein starkes Rudel um sich haben und seine letzten Tage genießen dürfen. Drückt uns die Daumen, dass wir merken, wenn es soweit ist und wir ihm den letzten Gang erleichtern lassen können. Aber noch will er nicht gehen, dass zeigt er sehr deutlich durch sein Verhalten.

Kommentare:

  1. Och nee ... Ihr Lieben ... mir fehlen die Worte ...
    Genießt sie, Eure gemeinsame Zeit! Seid ein starkes Rudel und ... ach, fühlt Euch einfach mal ganz dolle gedrückt. Wie lange Paulchen auch noch bleiben darf/kann, hat er doch die liebsten Menschen um sich herum ...

    Alles Liebe,
    Sonja

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  2. Liebe Sabine,
    du hattest mir ja letztlich schon von Paul's Schwäche berichtet. Aber dass es nun doch so schlimm um ihn steht, das hätte ich nicht gedacht. Ihr ja wohl auch nicht.
    Ich wünsche euch viel Kraft und noch ein paar intensive Tage mit Paulchen. Ich kann es so nachempfinden...
    Denke an euch und nehm dich mal ganz lieb in den Arm!
    Liebe Grüße!
    Karin

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  3. Diese Machtlosigkeit, sie ist, neben dem Schmerz wirklich schlimm. Dazu kommt, dass kein Wesen wirklich gehen will. Die Kraft Schmerzen und Leid auszuhalten kann enorm gross werden.

    Ich umarm dich aus der Ferne mit dem Wunsch für viel Kraft für dich aber auch den richtigen Zeitpunkt zu erkennen. Schau mit dem Herzen, dann kannst du ihn auch gehen lassen.

    Alles Liebe
    Alpi

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  4. Liebe Sabine,

    ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit. Hoffentlich muss der Arme nicht leiden.

    Ganz liebe Grüße

    Anne

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  5. Ach Sabine .... mein Hals schnürt sich zu beim Lesen deiner Sätze .... wie schlimm das alles ist, ich kenne es :-(
    Ich hoffe so sehr, dass Ihr den Zeitpunkt bemerkt bzw. dass Paul ganz friedlich einschläft. Es tut mir sehr leid für Euch alle. Fühl dich gedrückt.

    Ganz liebe Grüße, Tina

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  6. Ihr seid eurem Paulchen treue Begleiter, dies spürt er ganz bestimmt. Du hast recht, wir wissen es und doch tut es weh, wenn die Zeit für unser Tier gekommen ist. Macht ihm und euch noch eine schöne gemeinsame Zeit und für den letzten Weg wünsche ich euch Kraft und Zuversicht.
    Ganz liebe Grüße für dich
    Birgit

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  7. Liebe Sabine,

    ich drück Dich mal ganz doll!!!

    Herzliche Grüße,
    Christiane

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  8. Ach liebe Sabine, das tut mir so unendlich leid!!! Leider scheint diese Art Blutkrebs bei allen Retrievern häufiger vorzukommen...Ich wünsche Dir ganz, ganz viel Kraft! So ein Hund sterben zu sehen ist ein Albtraum...einfach nur ein Albtraum...LG Lotta.

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  9. Ach liebe Sabine es tut mir ja so leid...ich kann dein/ euer leid nur allzu gut nachempfinden...fühl dich gedrückt.. herzlichst AnnA

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  10. Ach herrje..liebe Sabine,
    das tut mir so leid für Paulchen und euch und drücke dich ganz lieb!
    LG Sonja

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  11. Ich hab grad einen sehr dicken Kloß im Hals - du weißt, ich kann es dir nachfühlen! Wenn immer du jemanden zum reden oder einfach nur "ausheulen" brauchst - ich hör dir zu, ja?
    Der Krebs ist einfach ein riesen Ar***loch!

    Eine feste Umarmung an euch und einen vorsichtigen Drücker für Paulchen!
    Alles Liebe
    nima

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  12. ach, ihr armen! da weiß man gar nicht, was man sagen soll, es wird mir auch ganz schwer ums herz. ich wünsche euch noch eine schöne zeit gemeinasm und dem armen paulchen, dass er nicht leiden muss. ihr werdet ihm bestimmt einen schönen abschied bereiten. ihr seid ein starkes rudel!

    lieben gruß!

    susi

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  13. Genießt die letzte Zeit mit Eurem Paulchen und wenn es an der Zeit ist, ihn loszulassen, dann viel Kraft für Euch! Liebe Grüße, Christine

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  14. Ich verstehe dich so gut, liebe Sabine....

    Außer Worten und meinen Gedanken an dich/an euch kann ich dir keinen Trost bieten.
    Wäre ich in der Nähe, könnte ich dich einfach mal lieb drücken und Paulchen kraulen...

    Du kennst ihn, ihr kennt ihn.
    Ich bin zuversichtlich, dass ihr es spüren werdet, wenn es Zeit für ihn ist.

    Und so schwer dieser Moment auch sein wird, ihr geht diesen Schritt in der Gewissheit, das Beste für ihn zu tun - damit er nicht leiden muss.

    Bis es soweit ist, nehmt Abschied voneinander.
    Auch Tiere trauern, warum also nicht weinen, Sabine?

    Paulchen spürt sowieso wie dir zumute ist und für dich ist es womöglich ein Trost, wenn er bei dir ist, wenn du traurig bist.
    Vielleicht sind es gerade diese Momente, die dir in Zukunft Trost spenden werden ... in der Erinnerung.

    Alles, alles Liebe *ganzfestdrück*

    Sabine

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  15. Alles alles Gute und schöne TAge miteinander, die ihr in eurem Herzen bewahren könnt.
    Alles Liebe. maria

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  16. wünsche euch noch ein paar schöne tage,
    ich weiss leider wie das ist, einen hund zu verlieren
    hab es bereits mehrfach mitgemacht .-(((
    lass dich aus der ferne umärmeln viel kraft wünsche ich euch
    lg, margit

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  17. Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und wunderschöne Erlebnisse. Als mein Neupfundländer starb war ich ganz lange sehr traurig. Heute freue ich mich über die vielen tollen Erlebnisse die wir gemeinsam erleben durften. Ich hatte leider nie wieder die Kraft einen neuen Hund anzuschaffen, der Verlust war so groß. lg Elke

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  18. :( Oh nein... mir schwimmen die Augen.
    Das tut mir so wahnsinnig leid für Euch! Da weiß man gar nicht, was man sagen soll.
    Außer vielleicht: Fühl Dich ganz doll gedrückt! ♥

    LG
    Wonni

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  19. Ihr Lieben, herzlichen Dank für euren Zuspruch und Trost. Das tut wirklich gut.

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Lieben Dank, dass du ein paar freundliche Worte auf meinem Blog hinterlässt. ♥