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Dienstag, 26. November 2013

Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die "Brücke des Regenbogens"

Auf dieser Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf Erden für immer eingeschlafen ist, geht es an diesen schönen Ort.

Dort gibt es immer zu fressen, zu trinken und es ist warm - es ist schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eins, was sie vermissen: Sie sind nicht mir ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines innehält und aufsieht: die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!!!

Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über die grüne Wiese. Die Pfoten tragen es schneller und immer schneller. Es hat DICH gesehen!!!

Und wenn du und dein Freund einander treffen, nimmst du ihn in deine Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst und du schaust in die Augen deines geliebten Tieres, das solange aus deinem Leben verschwunden war, aber nie aus deinem Herzen.

Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder getrennt zu sein.

Wir mussten gestern unseren Paul über die Regenbogenbrücke gehen lassen und sind sehr traurig. Er fehlt. "Trauere nicht, dass ich gestorben bin, freue dich, dass ich gelebt habe"  - daran werde ich versuchen mich zu halten....

Hier wird für eine Weile Funkstille herrschen.

Dienstag, 19. November 2013

Das Herz so schwer


Nachdem unser Paulchen die letzten Wochen immer mehr abgenommen hat (anfangs dachten wir noch es läge an der Zahnwurzelentzündung die er vor Kurzem durchstanden hat) haben wir ihm Blut abnehmen lassen. Die Blutwerte waren leider alles andere als gut und der darauf folgende Ultraschall zeigte eine so stark vergrößerte Milz, dass diese fast den ganzen Bauchraum einnimmt. Die Entfernung der Milz hätte evtl. eine kurzfristige Verbesserung gebracht - allerdings war eine OP bei diesem Blutbild unmöglich - zu 99,9% wäre Paulchen von der OP nicht mehr erwacht und er hätte auf keinen Fall die Kraft sich von dieser OP zu erholen. Vermutlich ist es Blutkrebs, aber welchen Namen diese Krankheit auch trägt, wir sind machtlos und können nichts mehr dagegen tun. Noch geht es dem lieben Kerl so gut, dass er nicht leidet (sagt der Tierarzt). Wir genießen die vielleicht letzten Tage mit ihm - Wochen werden es wohl leider nicht mehr, aber wer weiß das schon genau. Wichtig ist uns, dass er nicht leiden muss und wir hoffen sehr, dass wir den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen, oder dass Paul einfach ganz friedlich von alleine einschlafen darf. Auch wenn man als Tierhalter weiß, dass einem eines Tages so ein Abschied bevorsteht, es trifft einem doch volle Breitseite. Ich habe tagelang fast nur geheult, auch wegen dieser Machtlosigkeit nichts gegen diese heimtückische Krankheit tun zu können. Jetzt geht es soweit, denn Paul soll keine Trauerklöße, sondern ein starkes Rudel um sich haben und seine letzten Tage genießen dürfen. Drückt uns die Daumen, dass wir merken, wenn es soweit ist und wir ihm den letzten Gang erleichtern lassen können. Aber noch will er nicht gehen, dass zeigt er sehr deutlich durch sein Verhalten.

Mittwoch, 6. November 2013

Ein Blick...

... aus dem Badezimmer in den Morgenhimmel.


Ich bin zur Zeit etwas blogfaul. Der Novemberblues hat mich voll im Griff. Aber das geht bestimmt bald vorüber. Habt eine schöne Wochenmitte - das Wochenende rückt in greifbare Nähe :-))))

PS: Passt ja witziger- und zufälligerweise gut zur Aktion "My Sky" von der Krümelmonster AG